Peter Ruben  - Curriculum Vitae

   

1. 12. 1933

Geboren in Berlin, 1952 Abitur in Berlin-Adlershof;

1952 - 1955

Angehöriger der Kasernierten Volkspolizei der DDR;

1955 - 1958

Student der Philosophie (Nebenfach: Physik) an der Humboldt-Universität zu Berlin; im April 1958 wegen "Fraktionstätigkeit und versöhnlerischen Verhaltens zu einer partei- und staatsfeindlichen Gruppe" zur "Bewährung   in der Produktion" zwangsexmatrikuliert;

1958 - 1961

Bauhilfsarbeiter in Berlin, Arbeit am Flughafen Berlin-Schönefeld;

1961 - 1963

Philosophiestudent an der Humboldt-Universität zu Berlin; im Dezember 1963 Staatsexamen mit einer Diplomarbeit zum Thema "Der Descartes-Leibniz-Streit und das Verhältnis von Dialektik und Mechanik";

1964 - 1965

Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin;

1965 - 1968

Wissenschaftlicher  Aspirant am Lehrstuhl Philosophische Probleme der Naturwissenschaften des Instituts für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin;

1968 - 1975

Wissenschaftlicher Oberassistent am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität; 1969 Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation zum Thema "Mechanik und Dialektik. Eine wissenschaftstheoretisch-philosophische Studie zum physikalischen Verhalten";

1975 - 1980

Wissenschaftlicher Arbeitsleiter am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR;

1975 - 1976

Gastprofessur an der Universität Aarhus, Dänemark;

1977

Verleihung des akademischen Grades doctor scientiae philosophiae durch den Wissenschaftlichen Rat der Humboldt-Universität zu Berlin nach Verteidigung der Dissertation B zum Thema "Widerspruch und Naturdialektik" 18. 6. 1976;

1981 - 1990

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW), Änderung des Arbeitsvertrages wegen Deutung seiner Auffassungen als "Revisionismus", Verbot der Lehrtätigkeit sowie öffentlichen Auftretens bei gleichzeitiger Publikationseinschränkung;

1990

Ernennung zum Professor durch den DDR-Minister für Bildung und Wissenschaft und den Präsidenten der AdW;

1990 - 1991

Direktor des Zentralinstituts für Philosophie der AdW der DDR nach Wahl durch den im Februar 1990 von den Mitarbeitern des Instituts gewählten Wissenschaftlichen Rat und Bestätigung durch den Akademiepräsidenten;

1992 - 1993

Wiss. Mitarbeiter der Koordinierungs- und Aufbau-Initiative e. V. (KAI e.V.) im Rahmen des Wissenschaftler Inte-grationsprogramms (WIP);

1994 - 1996

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder als Einzelwissenschaftler im Rahmen des Wissenschaftler-Integrationsprogramms (WIP);

1997

Arbeitslos.

   

Seit 01.01.1998

                                                                                        Rentner

 

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